01.06.2019 – Feuerwehr übt am Rettungszug der Deutschen Bahn

01.06.2019 – Feuerwehr übt am Rettungszug der Deutschen Bahn

Landreis Hildesheim.  Seit 2018 steht die neueste Version des Rettungszuges (RTZ) der Deutschen Bahn, der den Vorgänger ersetzt, in Hildesheim. Der rote Rettungszug wird im Einsatzfall zunächst durch die Berufsfeuerwehr Hildesheim und der Freiwilligen Feuerwehr Hildesheim, sowie „Medizinischen Personal (allgemein)“ besetzt.

Einige an der Schnellbahntrasse angrenzende Ortsfeuerwehren aus den Gemeindebereichen Diekholzen, Sibbesse, Lamspringe, Freden, Giesen, Nordstemmen und Sarstedt, werden im Einsatzfall des RTZ, als Unterstützung in ihren Bereichen dann dazu alarmiert. Jetzt sind aktuelle „Auffrischungsdienste“ in Theorie und Praxis angelaufen. Diese Feuerwehrmänner/-frauen sind auch schon in der Vergangenheit gezielt unterwiesen.

Kreisausbildungsleiter (KAL) Jürgen Spormann vom Landkreis Hildesheim, hat sieben Schulungstermine für 2019 angesetzt. Der Plan ist, dass dabei etwa 120 bis 150 Ehrenamtliche, am Standort des RTZ, am Bahnhof Hildesheim geschult werden. Neben Jürgen Spormann war auch RTZ-Ausbildungsleiter und Fachberater AK Bahn für den LK Hildesheim Detlef Witte, ehemaliger Brandabschnittsleiter West im LK Hildesheim, vor Ort. Dem Ausbilderteam gehören noch weitere Feuerwehr-Kameraden an. Der RTZ ist wie folgt zusammengesetzt: zwei Diesellokomotiven, zwei Transportwagen, einem Löschwasserwagen, einem Sanitätswagen und einem Gerätewagen. Diese Bereiche samt Ausstattungen wurden genau besichtigt und erläutert. Beispielsweise gehören zur Ausstattung umfangreiches feuerwehrtechnisches Gerät -vom Notstromaggregat, hydraulischen Rettungssätzen bis zu Atemschutzgeräten-, medizinische Geräte für Ärzte und Rettungsdienst sowie ein Löschwasservorrat von 20 Kubikmeter Wasser. Im Verlauf der fünfstündigen Ausbildung konnten dann auch die mobilen Podeste/Rampen zusammengesetzt und aufgestellt werden. Der Einsatz der Podeste/Rampen kommt häufiger vor, wenn Reisende einen Zug aufgrund einer Störung, diesen auf freier Strecke verlassen müssen.

Text und Foto:
Michael Sinai, Kreispressewart

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