06.03.2016 – Seminar Klappmaulpuppen im Rahmen von Brandschutzerziehung

06.03.2016 – Seminar Klappmaulpuppen im Rahmen von Brandschutzerziehung

Groß Düngen (LK Hildesheim) In der Feuerwehrtechnischen-Zentrale (FTZ) des Landkreises Hildesheim, in Groß Düngen, engagierten sich elf Brandschutzerzieher und vier Betreuer von Kinderfeuerwehren in einem Seminar unter dem Motto: „Umgang mit Klappmaulpupen in der Brandschutzerziehung“. Mit Claus Kühmstedt, Regions-Brandschutzerzieher aus Hannover, hatten Renate Dismer aus Alfeld und Renate Köllemann aus Gronau, verantwortlich für die Brandschutzerziehung im Landkreis Hildesheim, einen exzellenten Referenten verpflichtet.

Kühmstedt war schon beim „Tag der Niedersachsen 2015“ in Hildesheim beim dem gemeinsamen Infostand der Feuerwehr in Aktion. Das Ziel des Seminars war, den Einsatz der Handpuppen für die Zwecke der Brandschutzerziehung zu nutzen. Entscheidend ist dabei die richtige Handhabung der Puppen sowie die fehlerlose, spielerische und pädagogische Ansprache mit den Themen zur Brandschutzerziehung zu finden. Mehrere Modelle der Klappmaulpuppen standen zur Verfügung. Geübt und umgesetzt wurden situationsgebundene Varianten, wobei die praktische und kreative Art jedes „Feuerwehr-Puppenspielers“ gefordert war. Den Frauen und Männern der Brandschutzerziehung wurde bewusst gemacht, dass das Handpuppenspiel sozusagen für alle Altersstufen eingesetzt werden kann.

Dabei standen neben weiteren Übungselementen im Vordergrund: „Wie steige ich in ein Gespräch mit den Kindern und der Handpuppe ein; die jeweilige Situation soll für Kinder spielerisch mit Lerninhalten transportiert werden aber ohne Angst zu verbreiten.

Die Teilnehmer waren begeistert von dem Seminar, gab es doch viele Impulse für den praktischen Einsatz. Auch wenn die Klappmaulpuppen nach ihrem Einsatz in einem dunklen Transportkoffer oder einer Sporttasche zum nächsten Termin „reisen“, gab es noch Tipps und Hinweise zur Pflege. Zu berichten ist auch, dass auch Erwachsene mit Klappmaulpuppen begeistert werden können, egal ob die Puppe als „Opa“, „Frosch“, „Drachen“, „Teufel“ oder doch als „Feuerwehrmann“ ihren Auftritt mit dem Puppenspieler (SB) in Uniform hat.

Text und Foto: Michael Sinai

 

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