20.08.2019 – PKW-Brand nach Verkehrsunfall – Ein Toter

20.08.2019 – PKW-Brand nach Verkehrsunfall – Ein Toter

Braunschweig ( Stadt Braunschweig ) Auf der Salzdahlumer Straße im Bereich der Brücke über die Autobahn A39 ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall in dessen Folge ein PKW komplett ausbrannte. Um 18:30 Uhr meldete die Polizei der Leitstelle der Feuerwehr einen brennenden PKW nach Verkehrsunfall, in dem noch eine Person eingeklemmt sei. In den Unfall wären mehrere PKW verwickelt. Es wurden der Rüstzug der Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuerwehr Mascherode, mehrere Notärzte und Rettungswagen sowie der Leitende Notarzt alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte einer von drei beteiligten PKW in voller Ausdehnung. Das Feuer drohte auf die anderen PKW überzugreifen. Entgegen der ersten Meldung war niemand mehr in den Fahrzeugen eingeklemmt. Eine Polizistin zog den Fahrer des brennenden BMW ins Freie und zog sich dabei ein leichtes Rauchgasinhalationstrauma zu. Sie wurde rettungsdienstlich versorgt. Da noch auf der Anfahrt der Führungsdienste der Feuerwehr die Meldung einging, dass mindestens vier Personen verletzt seien, erhöhte die Leitstelle den rettungsdienstlichen Anteil der Einsatzkräfte auf das Stichwort MANV 4-7 – Massenanfall Verletzter mit vier bis sieben Betroffenen. Die Einsatzkräfte der Südwache waren nur drei Minuten nach Notrufeingang am Einsatzort und konnten den PKW-Brand rasch löschen sowie die erste Versorgung der zwei schwerstverletzten Personen beginnen. Eine Person konnte durch den ersten am Ort eingetroffenen Rettungswagen nur noch tot aus seinem PKW geborgen werden. Eine weitere betroffene Person war ein Unfallzeuge, bei dem keine medizinische Behandlungsnotwendigkeit vorlag, die aber durch die Notfallseelsorge betreut wurde.

Durch den Zusammenstoß der drei PKW und der daraus resultierenden massiven Zerstörung traten größere Mengen Kraft- und sonstige Betriebsstoffe aus, die nach den Maßnahmen der Gefahrenabwehr durch Mitarbeiter der Stadtentwässerung Braunschweig mit einem Saugwagen aufgenommen werden mussten. In der weiteren Folge wird eine intensive Straßen- und Kanalreinigung notwendig sein. Drei Stunden nach Einsatzbeginn ist der gesamte Kreuzungsbereich noch vollständig für Maßnahmen der Unfallaufnahme gesperrt.

Einsatzleiter: Brandrat Christoph Schwanke

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