28.02.2019 – Dachstuhlbrand fordert Feuerwehr

28.02.2019 – Dachstuhlbrand fordert Feuerwehr

Goslar ( LK Goslar ) Am späten Vormittag wurde die Feuerwehr Goslar zu einem Zimmerbrand alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war die komplette untere Mauerstraße in Rauch gehüllt. Die starke Rauchentwicklung verhinderte eine schnelle Lokalisierung der Brandstelle. Die Bewohner des Wohnhauses in der unteren Altstadt konnten sich in Sicherheit bringen. Dennoch zogen sich zwei Personen leichte Verletzungen zu. Vorsorglich wurden sie durch den Rettungsdienst untersucht. Eine Einlieferung in das Krankenhaus war nicht erforderlich. Aufgrund der schnellen Brandausbreitung veranlasste Ortsbrandmeister Olaf Laue die Alarmstichwort Erhöhung für die Goslarer und zeitgleich die Nachalarmierung der Feuerwehr Oker.
Trotz des schnellen Eingreifens konnte die Brandausbreitung auf die angrenzen den Gebäude nicht verhindert werden. Die Holzfassade gab dem Feuer genug Nahrung, um sich bis in den angrenzenden Dachstuhl durch zu dringen. Für den weiteren Feuerwehreinsatz war eine große Anzahl von Atemschutzgeräteträgern erforderlich. Daraufhin erfolgte die Alarmierung des Atemschutzlogistikzuges der Feuerwehr Hahndorf und eines Löschzuges der Feuerwehr Langelsheim. Über den Teleskopmast der Feuerwehr Langelsheim konnte ein weiterer Löschangriff vorgetragen werden. Derweil ging im Goslarer Feuerwehrhaus ein Löschzug in Bereitschaft. Dieser musste zu einem zeitgleichen Einsatz nach einer Auslösung der Brandmeldeanlage eines Altenpflegeheimes auch in Einsatz gebracht werden. Wenige Minuten später ereilte die Einsatzleitung ein dritter Einsatz. Im Grünbereich Köppelsbleek ereignete sich ein kleiner Flächenbrand. Diese Einsätze waren schnell abgearbeitet.Die Drehleiter der Feuerwehr Hahnenklee-Bockswiese wurde somit noch zur EinsatzstelleMauerstraße zur Riegelstellung auf der Rückseite der Brandobjekte eingesetzt.Um 15:30 konnte Einsatzleiter Christian Hellmeier (Stadtbrandmeister Goslar) das Feuer unter Kontrolle melden. Nach über drei Stunden umfangreicher Löscharbeiten konnte so mit den Nachlöscharbeiten begonnen werden.
Brandnester wurden jetzt gezielt abgelöscht, hierbei kam auch die Drohne der Feuerwehrtechnischen Zentrale mit der Wärmebildkamera zum Einsatz. Zu diesem Zeitpunkt haben sich 180 Feuerwehrkräfte darunter Kreisbrandmeister UweFricke, die Ortsfeuerwehren Immenrode, Lengde, Lochtum, Weddingen, Wiedelah, Jerstedt sowie weitere Einsatzkräfte der Polizei, des Rettungsdienstes, der Stadt Goslar und des ortansässigen Energieversorgers befunden. Die Einsatzleitung wurde durch den ELW 2 unterstützt. Dieser war besetzt durch die Feuerwehr Harlingerode.Knapp 40 Personen mussten evakuiert werden, die genaue Anzahl unterzubringender Personen ist noch nicht bekannt. Ebenfalls konnten auch mehrere Haustiere gerettet werden, darunter auch zwei Kaninchen. Für die Dauer der Löscharbeiten war die untere Mauerstraße vollständig gesperrt. Um 17:30 konnten alle eingesetzten Kräfte die Einsatzstelle verlassen und der Polizei übergeben. Die betroffenen Gebäude sind unbewohnbar.

Navigation