28.02.2020 – Großer Zapfenstreich für scheidende Abschnittsleiter Andreas Thomas und Eckbert Rippel

28.02.2020 – Großer Zapfenstreich für scheidende Abschnittsleiter Andreas Thomas und Eckbert Rippel

Helmstedt ( LK Helmstedt.) Mit einem großen Zapfenstreich wurden am vergangenem Freitag die beiden ehemaligen Abschnittsleiter Andreas Thomas und Eckbert Rippel verabschiedet. Beide Kameraden wurden zuvor mit einem alten Löschfahrzeug der Feuerwehr Alversdorf vom Feuerwehr Oldtimerverein jeweils von zuhause abgeholt und dann zur Feuerwehrtechnischen Zentrale nach Helmstedt gebracht. Dort wurden sie von Landrat Herrn Radeck, sowie dem Kreisbrandmeister Kapke in Empfang genommen. Pünktlich um 19 Uhr setzten sich der Spielmannszug Königslutter, der Fahnenzug und der Ehrenzug unter der Führung von Andreas Kleindienst in Marsch in Richtung Hof der Zentrale. Dieser wurde von Fackelträgern der Jugendfeuerwehren und Feuerschalen Feierlich beleuchtet.

Nachdem die Ehrenformation ihren Platz eingenommen hatte, wurde an den Landrat gemeldet. Der Kreisbrandmeister erläuterte kurz die Geschichte zum Zapfenstreich, gefolgt von den Grußworten des Landrates. Anschließend wurde die Laudatio für die beiden scheidenden Kameraden von jeweils guten Freunden gehalten.

Als Abschiedsgeschenk überreichte Kapke einen Präsentkorb, sowie einen Gutschein für eine Wellness-Wochenende in Bad Harzburg für zwei.

v.l.n.r. : Andreas Thomas, Martina Thomas, Gabi Rippel, Eckbert Rippel

Im Anschluss folgte der große Zapfenstreich. Musikalisch wurde er neben dem Spielmannszug Königslutter vom Musikzug Räbke durchgeführt. Der Begriff Zapfenstreich kommt aus der Zeit des 30jährigen Krieges. Damals streichte ein Offizier mit seinem Säbel über den Zapfen des Bierfasses und gab so bekannt, dass die Soldaten in ihre Unterkünfte zu gehen haben, eine andere Erklärung sei, das ein Strich auf ein Fass über den Zapfen gezeichnet um den Getränkeverkauf zu kontrollieren. Im laufe der Jahre, wurde der Ablauf immer wieder verändert und ergänzt. So wurde 1813 durch Kaiser Friedrich Wilhelm II erlassen das ein musikalisches Gebet aufgenommen solle, und später wurde als Abschluss das spielen der Nationalhymne in den Ablauf verankert.

Im Anschluss wurde im Gerätehaus der Feuerwehr Helmstedt eine zünftige Gulaschsuppe, die von der Verpflegungsgruppe der Kreisfeuerwehr zubereitet wurde, gereicht.

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