Emsland - Kreisfeuerwehrbereitschaften sind wichtige Bestandteile des Katastrophenschutzes. Sie werden aus den Mitgliedern und Fahrzeugen verschiedener Feuerwehren zusammengesetzt, um zu helfen, wenn einzelne Feuerwehren eine große Einsatzlage nicht mehr bewältigen können. Auch in der Region Emsland haben wir in naher Vergangenheit Einheiten dieser Einheit im Einsatzgehabt. Der Brand auf der WTD 91, das Winterhochwasser 2023 / 2024, der Moorbrand in Aschendorf sind noch vielen in Erinnerung. Auch außerhalb des Emslandes waren die Kreisfeuerwehrbereitschaften im Einsatz; wie z.B. beim Elbe-Hochwasser. Zu den Aufgaben im Katastrophenschutz können auf diese Bereitschaften im Rahmen des Operationsplanes Deutschland im Zivilschutz hinzukommen. Durch den neuen Erlass zur Aufstellung dieser Kreisfeuerwehrbereitschaften hat das Emsland noch zwei dieser Einheiten zu stellen, welche niedersachsenweit 24 Stunden autark im Einsatz sein müssen. Das Emsland ist aber auf Grund seiner Größe in drei Brandabschnitte unterteilt und jeder dieser Abschnitte stelle bislang je eine Bereitschaft. Nun hat die Kreisfeuerwehrführung mit dem Landkreis Emsland eine besondere Verfahrensweise erdacht. Die Bereitschaften aus dem Norden und dem Süden werden landesweit in den Einsatz gehen können. Die Bereitschaft aus der Mitte konzentriert sich auf große Einsatzlagen im Emsland. Diese Einheiten müssen geführt werden und dafür haben sich Kameraden aus verschiedenen Feuerwehren zur Verfügung gestellt. Die Kreisfeuerwehrbereitschaft Mitte traf sich am Freitag in Haselünne, um sich von einigen der Führungskräfte zu verabschieden. Altersbedingt machen sie nun Platz für den Nachwuchs. Der Leiter der Kreisfeuerwehrbereitschaft Mitte Hermann Grüter war, nachdem er 1990 in die Feuerwehr Groß Hesepe eingetreten war, bereits seit 1996 (und somit 30 Jahre) in der Bereitschaft aktiv, bevor er 1998 Führungsaufgaben übernommen hat. Seit 2014 ist er als Kreisbereitschaftsführer tätig gewesen. In seiner kurzen Rede kam heraus, was ihm wichtig war und ist: „Besonders stolz bin ich auf die Kameradschaft innerhalb unserer Bereitschaft. Was uns auszeichnet, ist nicht nur unsere fachliche Kompetenz, sondern vor allem unser Zusammenhalt. Sich aufeinander verlassen zu können, Vertrauen zu haben und gemeinsam Herausforderungen zu meistern, dass macht eine starke Bereitschaft aus.
Hans-Joachim Bähner von der Feuerwehr Meppen ist als Zugführer bei der Bereitschaft eingesetzt. Für seinen Einsatz in den letzten 25 Jahren wurde er ebenfalls geehrt. Weitere verdiente Zugführer wurden an diesem verabschiedet und mit dem Ehrenzeichen des Feuerwehrverbandes für ihren Einsatz und ihre Leistungen geehrt. Der Verbandsvorsitzende Wolfgang Veltrup sagte dazu: „Führung bedeutet nicht nur, vorwegzugehen. Führung bedeutet auch Verantwortung zu übernehmen, Fachwissen weiterzugeben, Kameradschaft zu leben und manchmal auch den Mut zu haben, unbequeme Entscheidungen zu treffen.
“Personelle Maßnahmen:
Beförderung:
Hermann Grüter- Beförderung zum Brandoberinspektor
Verabschiedung:
Hermann Grüter - Verabschiedung als Kreisbereitschaftsführer Mitte
Hans-Joachim Bähner - Verabschiedung als Zugführer
Peter Brand - Verabschiedung als Zugführer
Uwe Stenzel - Verabschiedung als Zugführer
Dietmar Wulfekotte - Verabschiedung als Zugführer
Ehrungen des Feuerwehrverbandes Altkreis Meppen e.V.:
Hermann Grüter - Ehrenzeichen in Gold
Hans-Joachim Bähner - Ehrenzeichen in Silber
Peter Brand - Ehrenzeichen in Silber
Uwe Stenzel - Ehrenzeichen in Silber
Dietmar Wulfekotte - Ehrenzeichen in Silber
Text und Bild: Jens Menke - Fachbereichsleiter Öffentlichkeitsarbeit
