„Höhere Priorisierung bei Corona-Schutzimpfungen für Feuerwehrangehörige“

„Höhere Priorisierung bei Corona-Schutzimpfungen für Feuerwehrangehörige“

Der Landesfeuerwehrverband Niedersachsen und die kommunalen Spitzenverbände fordern:

Feuerwehrangehörige früher impfen!

 

Hannover. „Für die große Mehrheit der Feuerwehrangehörigen in Niedersachsen ist auch knapp drei Monate nach Beginn der ersten Corona-Schutzimpfungen ihr persönlicher Schutz und Beitrag zur Pandemiebekämpfung noch immer in weiter Ferne. Aktuell sind Feuerwehrangehörige, die nicht im Rettungsdienst tätig sind, in der Priorisierungskategorie 3 eingeordnet. Dieser Umstand wird zunehmend kritisch bewertet, auch aus Sorge um die Angehörigen und die Einsatzfähigkeit der Feuerwehren.

Der Landesfeuerwehrverband Niedersachsen und die kommunalen Spitzenverbände des Landes weisen darauf hin, dass man sich bereits seit dem vergangenen Jahr sehr massiv für eine prioritäre Berücksichtigung der Einsatzkräfte im Feuerwehr- und Rettungsdienst einsetzt.

„Vor allem in der Öffnung der Impfungsmöglichkeit für Betriebs- und Hausärzte sehen wir gemeinsam das große Potential eines rasch umzusetzenden Impfschutzes“, so der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen, Karl-Heinz Banse. Zu den Betriebsärzten zählen auch die Arbeitsmediziner, bei denen Feuerwehrangehörige regelmäßig arbeitsmedizinische Untersuchungen etwa für die Atemschutztauglichkeit absolvieren müssen.

Der aktuelle Erlass zur Schutzimpfung für Personen mit hoher Priorität des Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung (Prio 2) vom 15.03.2021 wird den Vorstellungen der Spitzenverbände für das Brandschutzwesen nicht gerecht. Es wird darauf verwiesen, dass die ehren- und hauptamtlichen Kräfte der Feuerwehren aufgrund ihrer Aufgaben bei der Impf-Priorisierung dringend eine Einordnung benötigen, die auch der Lebenswirklichkeit entspricht. So lasse sich eine Ansteckung im tagtäglichen Einsatzgeschehen nicht allein durch das Tragen einer FFP2-Maske sowie durch umsichtiges Verhalten verhindern. Das Tragen einer entsprechenden Maske beeinträchtigt die Einsatzkräfte bei der körperlich sehr anstrengenden Arbeit teilweise erheblich. Ein Verrutschen der Maske ist nicht immer gänzlich auszuschließen.

Darüber hinaus tritt eine Diskrepanz bei Einsätzen zur Tragehilfe für den Rettungsdienst auf. Diese sind keine originäre Aufgabe der Feuerwehr; sie wären auch durch Besatzungen anderer Rettungsmittel oder Ordnungsbehörden leistbar. Tragehilfeeinsätze sind stets mit unmittelbarem Patientenkontakt verbunden.

Nachdem nunmehr diverse Berufsgruppen höher priorisiert wurden als Feuerwehrangehörige, ist die Zumutbarkeit von Amtshilfeersuchen für derartig risikobehaftete Rettungsdiensteinsätze an die Freiwilligen Feuerwehren mehr als fraglich.

Weder die Funktionsfähigkeit der Feuerwehren insgesamt, noch die einzelnen Feuerwehrangehörigen dürfen unnötigen Risiken ausgesetzt werden!

 „Höhere Priorisierung bei Corona-Schutzimpfungen für Feuerwehrangehörige“

 

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Hannover – Bürgerinnen und Bürger im Land Niedersachsen haben die Möglichkeit, sich mit ihren Fragen rund um die Covid-19-Impfung an die Hotline unter der Rufnummer 0800 9988665 zu richten.

Die Hotline steht Ihnen zunächst für allgemeine Fragen zum Impfen, aber noch nicht zur Vereinbarung von Impfterminen zur Verfügung. Die Hotline ist von montags bis samstags in der Zeit von 8 bis 20 Uhr erreichbar. An Feiertagen ist die Hotline geschlossen. Beitragsbild/(c) Land Niedersachsen.

Die zentrale Corona-Hotline der Niedersächsischen Landesregierung

erreichen Sie unter 0511 120 6000 von Montag bis Freitag von 8 bis 19 Uhr sowie Sonnabends, Sonn- und Feiertags von 10 bis 17 Uhr.

Das sollten Sie tun bei Verdacht auf eine Corona-Infektion:

Wenden Sie sich telefonisch an Ihre Hausärztin/Ihren Hausarzt oder rufen sie unter 116 117 den ärztlichen Bereitschaftsdienst an, wenn Sie die Sorge haben, sich mit Sars-CoV-2 infiziert zu haben. 

 

Feuerwehreinsatzkräfte finden umfangreiche Informationen und aktuelle Hinweise zum Coronavirus auf folgenden Internetportalen –

Feuerwehrunfallkasse-Niedersachsen:

https://www.fuk.de/die-fuk/hinweise-zum-umgang-mit-dem-corona-virus

Deutscher Feuerwehrverband:

Der DFV veröffentlicht unter http://www.feuerwehrverband-blog.de

aktuelle Informationen unter anderem des Bundesfeuerwehrarztes.

Nds. Akademie für Brand- und Katastrophenschutz:

https://www.nabk.niedersachsen.de/startseite/

Die NABK veröffentlicht unter Info aktuelle Informationen.

 

Rechtliche, Allgemeine und aktuelle Informationen

Land Niedersachsen:

https://www.niedersachsen.de/Coronavirus

Vorschriften der Landesregierumg:

https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/vorschriften-der-landesregierung-185856.html

Aktuelle Inzidenz Ampel:

https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle-inzidenz-ampel-193672.html

 

Robert Koch-Institut (RKI):

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV_node.html

Das RKI ist die zentrale Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und -prävention und damit auch die zentrale Einrichtung des Bundes auf dem Gebiet der anwendungs- und maßnahmenorientierten biomedizinischen Forschung. Die Kernaufgaben des RKI sind die Erkennung,

 

Bundesministerium für Gesundheit – zusammen gegen corona –

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/

https://www.zusammengegencorona.de/informieren/

 

 

Der Landesfeuerwehrverband Niedersachsen richtet sich mit einem dringenden Appell an alle Bürger.

Die Notrufnummer 112 solle bitte nur bei Notfällen angerufen werden. Belasten Sie bitte die Notfallnummer nicht für Beratungs- und Hilfsfragen in Bezug auf das Coronavirus. Die Leitungen müssen für Notfallsituationen wie beispielsweise Herzinfarkt, Feuer oder Fahrzeugunfälle freigehalten werden.

Für den Verdacht einer Coronavirus-Infektion und für allgemeine Fragen gelten andere Rufnummern.

Verdacht auf eine Corona-Infektion? 116 117 wählen!

  • Sollte die Hausarztpraxis bereits geschlossen haben, dann gilt: Bei gesundheitlichen Beschwerden wie zum Beispiel Fieber oder Schnupfen oder dem Verdacht auf eine Corona-Infektion bitte die 116 117 wählen.
  • Für konkrete Fragen zum Virus hilft die Hotline des Landes Niedersachsen: 0511 – 120 – 6000
  • Weitere umfangreiche Informationen: https://www.niedersachsen.de/Coronavirus

Es ist wichtig, dass der Notruf in diesen Zeiten nicht zusätzlich belastet wird. Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

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