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Hannover. Über 140 Feuerwehrführungskräfte und Mitglieder des niedersächsischen Landtages trafen sich am Dienstag, den 3. März 2026, im Hause der VGH-Versicherungen in Hannover und tauschten sich u. a. über aktuelle Feuerwehrthemen und zukünftige Herausforderungen aus.

Dr. Ulrich Knemeyer, Vorsitzender des Vorstandes der VGH-Versicherungen, begrüßte als Hausherr alle Anwesenden stellte die Wichtigkeit des Feuerwehrverbandswesens in seiner Begrüßung fest. „Die vier öffentlichen Versicherer werden auch zukünftig mit allen möglichen Kräften und Mitteln das Brandschutzwesen in Niedersachsen fördern und unterstützen,“ versprach Dr. Knemeyer in seiner Ansprache. „Nur durch den unermüdlichen Einsatz aller Feuerwehrangehörigen, können die immer häufiger auftretenden Naturereignisse und deren Folgen abgearbeitet und die durch die Versicherer zu begleichenden Schäden minimiert werden“, so Ulrich Knemeyer abschließend.

Die Niedersächsische Ministerin für Inneres, Sport und Digitalisierung, Daniela Behrens (MdL), freute sich über die Möglichkeit an diesem Abend sprechen zu dürfen. Sie sprach den Dank und die Anerkennung für alle Feuerwehrangehörigen in Niedersachsen aus. „Ohne das überwiegend ehrenamtliche Engagement wäre dieser professionelle Brandschutz nicht zu gewährleisten. Besonders im Zivil- und Katastrophenschutz sind die Feuerwehren vor Ort immer gefordert und zur Stelle, wenn sie gebraucht werden“, so die Feuerwehrministerin weiter.

Für die Aus- und Fortbildung, u. a. für neue Feuerwehrführungskräfte, hat sich das Niedersächsische Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz sehr gut aufgestellt. „Die Dienstzeiten von Führungspersonal sind bedeutend kürzer als noch vor Jahren, daher bedarf dieses auch einen größeren Bedarf an entsprechenden Qualifizierungslehrgängen, um diesen Funktionen gerecht zu werden“, führte Daniele Behrens weiter aus.

In seinen Ausführungen zum parlamentarischen Abend 2026 des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen (LFV-NDS) ging LFV-Präsident Olaf Kapke direkt auf die Bedürfnisse sowie Sorgen und Nöte der Feuerwehren in Niedersachsen ein.

Er mahnte an, „dass die Schlüsselrolle der Feuerwehren im Zivil-, Bevölkerungs- und Katstrophenschutz nicht von der Hand zu weisen sind und hier müssen das Land und der Bund je nach Zuständigkeiten auch für entsprechende Finanzmittel für Ausstattung, Fahrzeuge und Personal sorgen“. Auch sollte als Alternative zum heiß diskutierten Wehdienst ein Dienst bei den Feuerwehren vor Ort bzw. bei weiteren Hilfsorganisationen ermöglicht werden. „Nur durch diese Kräfte können im Fall X auch die anfallenden Lagen bedürfnisorientiert abgearbeitet werden“, so Feuerwehrpräsident Olaf Kapke abschließend.

Text und Fotos: Olaf Rebmann, LFV-NDS