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Nienburg - Landkreis  Über 5.400 Ausbildungsstunden haben die ehrenamtlichen Ausbilderinnen und Ausbilder der Feuerwehren im Landkreis Nienburg/Weser in den vergangenen 12 Monaten aufgebracht. Dies berichtete Kreisausbildungsleiter Alexander Greif am Freitag, 11.09.2026 bei der Arbeitstagung der Kreisausbildung der Kreisfeuerwehr Nienburg/Weser. „Zu den privaten und beruflichen Verpflichtungen ist dies kaum noch tragbar!“ betonte der Kreisausbildungsleiter. Gemeint waren damit vorrangig die immer mehr werdenden Ausbildungslehrgänge, die vom Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK) auf die Kreise heruntergebrochen werden. Im Berichtszeitraum wurden 126 Lehrgänge und Seminare durchgeführt und dabei über 2.400 Feuerwehrmitglieder geschult. Leider gab es auch einen höheren Lehrgangsverfall, dem man entgegenwirken muss. Die Kreisausbildung ist personaltechnisch noch gut aufgestellt, jedoch bei den steigenden Anforderungen werde dies in naher Zukunft so ehrenamtlich nicht mehr ab leistbar sein, mahnte Alexander Greif. Brandschutzabschnittsleiter Süd Ralf Tiedemann, der die Grußworte der Kreisfeuerwehr überbrachte, sah die Vorgaben durch das NLBK ebenfalls kritisch. „Mit der Ausbildung wird wichtiges Wissen vermittelt und die Ausbilder tragen eine Verantwortung, die durch starre und steigende Vorgaben erheblich belastet werde!“ so Ralf Tiedemann. Er dankte den Ausbilderinnen und Ausbildern für ihr Engagement und hoffe, das diese trotz der Widrigkeiten alle weiterhin mit ihrer Tätigkeit in die Feuerwehr „investieren“. Während der Arbeitstagung wurde Jendrik Döhler zum Brandmeister befördert. Die Ehrennadel in Bronze des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen erhielten Karsten Röpe und Benjamin Koschmieder. Nach über 12-jähriger Tätigkeit als Ausbilder in der Gemeinde Grafschaft Hoya wurde Detlef Kuhlmann mit einem Präsentkorb verabschiedet.

Text und Bilder : Marc Henkel Pressesprecher Kreisfeuerwehr Nienburg